Was diese Leute am Strand gemacht haben, kann man nur aus der Luft erkennen und es ist beeindruckend.

Was diese Leute am Strand gemacht haben, kann man nur aus der Luft erkennen und es ist beeindruckend.

 

Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten am Strand der Normandie. Um an die Soldaten, die an diesem Tag ihr Leben verloren zu erinnern, starteten Andy Moss und Jamie Wardley das Projekt „The Fallen“ (Die Gefallenen). Sie designten lebensgroße Schablonen, die die Umrisse von auf dem Boden liegenden Menschen zeigten. Diese Schablonen legten sie auf die Sandstrände der Normandie und rechten den Boden – so entstanden Silhouetten von gefallenen Soldaten. Insgesamt 9 000 Schablonen wurden von den beiden Künstlern und Freiwilligen angefertigt. Die Künstler waren besorgt, dass nicht genügend Helfer auftauchen würden, bevor die Flut kam und die Bilder wegwaschen würde. Sie hatten bloß wenige Stunden Zeit und nur 100 Menschen hatten zugesagt zu helfen. Zur Freude der Künstler kamen hunderte Freiwillige aus der ganzen Welt und halfen die Schablonen der gefallenen 9 000 Soldaten auf den Sand zu legen. Erst aus der Luft erkennt man dieses beeindruckende Projekt. Es sieht wirklich aus, als würden Tote am Strand liegen. Als die Flut dann die Bilder wegwusch, war es, als würden die Leben von 9 000 Menschen ausgelöscht werden. Ein imposantes Kunstprojekt!

 

#1 Die Künstler Jamie und Andy zeigten den Freiwilligen, wie sie die Schablonen benutzen sollten. Jede Schablone wurde auf den Sand gelegt und der Boden dann mit einem Rechen aufgelockert. So entstand die Silhouette eines gefallenen Soldaten.

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#2 Unter den Helfern waren auch Kriegsveteranen, die am D-Day gekämpft hatten. Andere Freiwillige hatten Familienmitglieder während des Kampfes oder anderen Konflikten verloren.

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