Wusstest du, dass du dich zu Tode trinken kannst? Diese Frau starb, weil sie durstig war.

Wusstest du, dass du dich zu Tode trinken kannst? Diese Frau starb, weil sie durstig war.

 

 

Inzwischen dürfte jedem bekannt sein, dass man seinen Organismus täglich mit ausreichend Flüssigkeit versorgen muss. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Bedarf eines Erwachsenen bei circa 1,5 Litern. Bei schwerer körperlicher Anstrengung oder an heißen Tagen können daraus auch mal 3-4 Liter werden. Aber der Spruch: “Man kann niemals zuviel trinken!” ist genauso alt wie gefährlich und falsch. Dieser Fall beweist es auf grausame Art und Weise.

Es war ein glühend heißer Nachmittag, wie er in der Wüste Arizonas und der Gegend um den Grand Canyon fast täglich vorkommt. Mit Temperaturen über 40°C und erbarmungslos brennender Sonne. Als eine 47-jährige Frau aus London nach erfolgreicher Durchwanderung des riesigen Sandsteinkessels plötzlich auf den Stufen des Hotelbusses zusammenbrach und Stunden später starb. Doch was war genau passiert?

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Die Frau (deren Name nicht bekannt ist) beging einen tödlichen Fehler: Sie starb an einer Wasservergiftung! Von diesem Phänomen (auch Hyponatriämie genannt) sprechen Mediziner, wenn Menschen, die aufgrund hoher Temperaturen und dazu noch starker körperlicher Belastung, viel Flüssigkeit durch Schweiß verlieren und dann zuviel trinken. Denn den Flüssigkeitsverlust will der Betroffene instinktiv mit erhöhter Wasserzufuhr ausgleichen, doch das ist genau falsch und oft der Anfang vom Ende!

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