Mit unerträglichen Kopfschmerzen, geht die junge Frau zum Arzt. 2 Tage später ist ihr Bein komplett taub.

Insgesamt verbrachte ich drei Tage auf der Intensivstation, danach nochmal 12 Tage auf der normalen Station. Es war wirklich die Verhütung. Die Pille sollte mir helfen, aber sie hätte mich beinahe das Leben gekostet oder lang anhaltende Schäden verursacht. Ein wenig mache ich mich auch selbst verantwortlich, denn ich habe zwar immer wieder etwas über die Risiken von Thrombose gelesen, es aber immer ignoriert. Ich habe einfach auf mein Immunsystem vertraut und gedacht, dass mir das sicherlich nicht passieren würde.

Nach der ersten Diagnose kam es mir so vor, als würde ich auf einmal Thrombosegeschichten magisch anziehen. Ich hörte immer mehr Storys zu diesem Thema, zum Beispiel von Freunden, die Thrombosen in den Armen oder Beinen hatten. Eine andere Freundin hatte ein Blutgerinnsel im Kopf und musste operiert werden. Ein Mädchen muss jetzt für den Rest ihres Lebens Medikamente nehmen. Der schlimmste Fall ist der einer Freundin, die eine Lungenthrombose bekam und daran gestorben ist. All diese Mädchen nahmen die Pille.

Ich bin nicht gegen die Pille, ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass sie viele Vorteile hat. Allerdings bin ich dagegen, die Pille zu verschreiben, ohne auf die enormen Risiken hinzuweisen. Außerdem bin ich dagegen, die Pille jahrelang einfach so zu nehmen, ohne sich der Risiken bewusst zu sein und einmal zu hinterfragen, welche Nebenwirkungen auftreten können. Mädels: Macht euch Gedanken, recherchiert ordentlich und stellt vor allem die richtigen Fragen!“

 

Facebook / Juliana Pinatti Bardella

 

Juliana hat Glück gehabt, aber ihre Geschichte hätte sehr schnell in einer Tragödie enden können. Alle Frauen sollten sich umfassend über die Pille informieren und genau abklären, welche Risiken bestehen können. Immerhin geht es um die eigene Gesundheit.