Der Vater lässt seinen Sohn alleine im Wald zurück, damit dieser ein echter Mann wird. Du wirst nicht glauben wer die ganz Zeit neben ihm sitzt!

Der Vater lässt seinen Sohn alleine im Wald zurück, damit dieser ein echter Mann wird. Du wirst nicht glauben wer die ganz Zeit neben ihm sitzt!

 

 

Wann ist ein Mann ein Mann? Diese Frage beschäftigt Männer seit Generationen. Was ist denn eigentlich ein echter Mann? Da denkt man doch gleich an Klischees: Ein wahrer Mann hat keine Angst, bittet nie um Hilfe, ist mutig und stark, doch zeigt es nicht wahre Stärke, wenn man Schwächen zugibt? Diese Geschichte handelt von Vertrauen und Vaterliebe. Ein Vater brachte seinen jungen Sohn in den Wald und verband diesem die Augen. Der Vater erklärte dem Jungen, dass er die ganze Nacht auf einem Holzstumpf sitzen muss. Er durfte bis zum nächsten Morgen die Augenbinde nicht abnehmen und sollte nicht um Hilfe schreien. Der Sohn durfte den anderen Jungen nichts davon erzählen: „Jeder Junge muss auf sich selbst gestellt zum Mann werden.“ Dann ließ der Vater seinen Sohn alleine zurück. Was für eine grauenvolle Nacht dem Jungen bevorstand! Das Kind war völlig verängstigt, es hörte alle möglichen seltsamen Geräusche. Seine Fantasie spielte verrückt: „Da müssen bestimmt wilde Tiere im Wald sein. Was, wenn mich eines davon angreift? Was ist, wenn ein böser Mensch mir wehtun will? Ich darf nicht um Hilfe schreien, was ist, wenn ich aber Hilfe brauche? Würde mich jemand hier hören?“ Der Wind wehte kalt durch den Wald, der Baumstumpf wackelte, doch der Junge blieb sitzen und nahm die Augenbinde nicht mal für einen Moment ab. Nur so konnte er zum Mann werden, das hatte sein Vater gesagt und Papa war ja schließlich ein starker Mann, er musste es ja wissen. Voller Vertrauen zu seinem Papa blieb der Junge sitzen.