Die Frau dieses Mannes ist vor 2 Jahren gestorben. Was er jetzt erfahren hat, ist unbeschreiblich. Hol dir ein Taschentuch.

Hier der Brief in seinem gesamten Wortlaut:

Hallo liebes Team von Star102,5!

Mein Name ist Brenda Schmitz. Wenn ihr diesen Brief lest, habe ich meinen Kampf gegen den Eierstockkrebs bereits verloren. Ich schreibe diesen Brief, damit ihn euch meine beste Freundin zuschickt, wenn die Zeit dafür reif ist. Ich muss diesen Brief am Rechner schreiben, weil ich einfach zu zittrig bin, um ihn per Hand zu verfassen. Besonders wichtig ist mir auch, dass mein geliebter Ehemann diesen Brief erst erhält, wenn er nach mir wieder einen neuen Herzensmenschen gefunden hat. Daran liegt mir sehr viel!

Über all die Jahre mochte ich immer besonders eure Weihnachtssendungen. Ihr kümmert euch immer so toll und fürsorglich um die Leute und genau das macht Weihnachten doch so besonders. Während ich also über die letzten Tage meines Lebens nachdachte, habe ich David meine Wünsche für die Zeit nach meinem Tod erzählt. Ich bin mir sicher, dass er meinen letzten Willen respektiert und erfüllt. Wie er es immer getan hat, mein wunderbarer David. Ich weiß, das alles ist sehr schwer für ihn. Und doch hat er die richtige Entscheidung getroffen und eine fürsorgliche, mitfühlende, liebevolle Frau gefunden, mit der er nun unsere Jungs beim Aufwachsen begleitet. Sie muss eine tolle Frau sein. Was würde ich dafür geben, sie noch persönlich kennenlernen zu können. Aber das war mir nicht vergönnt. Nicht zuletzt deshalb habe ich meiner Freundin eine Liste mit Dingen gegeben, die sie tun soll, wenn die Zeit reif ist. Die Veröffentlichung dieses Briefes war eine davon.

Wir haben vier Jungs, Carter, Josh, Justin und mein kleiner Max. Max ist mit 2 Jahren der jüngste von allen. Kurz nach seinem ersten Geburtstag wurde bei mir Krebs festgestellt. Seine Mutter zu verlieren ist die Hölle, für jedes Kind. Aber für meinen kleinen Max wird die Gewissheit wohl erst langsam und schmerzhaft heranreifen. Es schmerzt so sehr, nicht miterleben zu können, wie sie langsam zu jungen Männern heranwachsen. Ich habe David gebeten, dass er Max viel von mir erzählt, damit er mich nicht so schnell vergisst. Er ist so ein glücklicher, intelligenter, schöner Junge. Ich werde sie alle so vermissen!

Ich schreibe diesen Brief, weil ich einen Wunsch habe. Einen Wunsch für David, für die Jungs, für die neue Frau und ihre Familie, falls sie auch Kinder hat. Ich möchte, dass sie alle wissen, dass ich sie über alles liebe und dass ich ihnen ein Leben in Liebe und Harmonie wünsche. Und ich habe die Hoffnung, dass ihr eine kleine Sache für mich tun könnt, um ihr Leben für immer zu verändern und sie wissen zu lassen, dass ich immer bei ihnen sein werde.

Zuerst wünsche ich mir für Davids neue Frau einen Wellness-Tag oder besser noch ein Wellness-Wochenende mit Haarpflege, Make-up, Massagen, Shopping und allem drum und dran. Wir Frauen lieben diese Wohlfühl-Tage einfach und sie sind Balsam für die Seele. Eine gute Mutter für all die Jungs zu sein und dem kleinen Max ganz viel Zuwendung zu schenken, das kostet Kraft. Macht sie also glücklich und lasst sie wissen, dass ich sie sehr im Herzen trage. Danke – ich liebe dich – wer auch immer du bist. Sprecht in einer stillem Minute ruhig zu mir, ich werde euch zuhören. Für die ganze Familie wiederum wünsche ich mir einen unvergesslichen Ausflug an einen magischen Ort, mit dem alle dann traumhafte Momente und Erinnerungen verbinden, die sie niemals mehr vergessen werden. Und schließlich habe ich noch einen Wunsch für die Ärzte und Krankenschwestern der Krebsstation des Mercy Hospitals, allen voran Dr. Carlson, Dr. Turner, Deb Schnoor und Marie Rudolf. Für sie wünsche ich mir einen freien Abend mit Cocktails, Essen und ganz viel Spaß, als Dankeschön für alles, was sie täglich für die Krebspatienten auf ihrer Station tun.

Möge der Himmel euch Kraft schenken. Danke für alles. Wünsche sind da, um sie auch zu äußern. Eure Brenda

Jedes Jahr erfüllt der lokale Radiosender die schönsten Weihnachtswünsche. Als sie Brendas Brief erhielten, waren alle zu Tränen gerührt und wollten ihr unbedingt helfen.

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