Die Frau hört entsetzt mit, was die 3 Mädchen im Café sagen. Dann lässt sie diesen Zettel auf ihren Tisch flattern.

„Hey Mädels!

Ich saß heute neben euch bei Starbucks und habe euch reden hören. Ihr Drei seid offensichtlich hübsch und arbeitet hart. Ich wünschte euer Inneres wäre genauso schön. Ich habe gehört, wie ihr über ein Mädchen gelacht habt, dass bei einer Schulaufführung ein Lied darüber gesungen hat, dass sie sich alleine fühlt – und ihr habt sie ausgelacht. Über ein Mädchen, dass nicht Sängerin der Schulband geworden ist, weil ihr alle Stimmen bekommen habt. Über blöde Geschenke, die Freunde euch gegeben haben… und ihr klangt so gemein und gehässig.

 

Ihr seid klug und hübsch. Es würde euch nicht wehtun, wenn ihr auch noch nett und freundlich wäret.“

 

Facebook/Michelle Icard

 

Michelles Facebook-Post wurde über 20.000 Mal geteilt und die Mutter hat viele Nachrichten erhalten: Von Eltern, die sich bedanken und anderen Müttern, die den Brief ihren Kindern vorgelesen haben und mit ihnen darüber geredet haben, welchen Einfluss Wörter haben und was sie bei anderen auslösen können. Und die Amerikanerin ist froh, dass sie nicht den Mund gehalten hat: „Ich denke, wir hören so oft etwas, dass uns nicht richtig vorkommt und reagieren nicht. Aber ich habe mich furchtbar gefühlt, nachdem ich sie habe sprechen hören. Ich dachte mir, vielleicht gibt es einen Weg diese Mädchen zu beeinflussen, so dass man sie nicht blamiert, aber sie wissen lässt, dass das, was sie in der Öffentlichkeit tun, Auswirkungen auf andere Leute hat.“