Die junge Frau steigt zu dem wildfremden Mann in den dreckigen Mercedes. 20 Jahre später steckt er ihr den Ehering an den Finger.

Die junge Frau steigt zu dem wildfremden Mann in den dreckigen Mercedes. 20 Jahre später steckt er ihr den Ehering an den Finger.

 

Gunther Holtorf und seine Frau Christine haben in gut 20 Jahren fast die ganze Welt bereist. Kennengelernt haben sie sich kurz nach dem Mauerfall. Damals war Gunther 50 Jahre alt, hatte gerade seinen Job als Landeschef der Lufthansa-Vertretung in Brasilien gekündigt, sich einen Geländewagen zugelegt und war auf der Suche nach einer abenteuerlustigen Reisegefährtin für eine Weltreise.

 

Youtube/Codrut Alexoaia

 

Die Dresdnerin Christine liest Gunthers Anzeige und ist begeistert. Sie hat Lust auf die weite Welt und macht sich sofort auf den Weg zu ihm, nicht ahnend, welche Abenteuer sie mit diesem Mann erleben würde. Afghanistan, Nord Korea, Kuba, die Sahara – schon ihre Reiseziele verraten, dass die Beiden keine normalen Touristen sind. Dank einer Straßenkarte, die Gunther entworfen und die sich millionenfach verkauft hat, geht ihnen auf ihren Reisen nie das Geld aus.

 

 

 

Die Mercedes G-Klasse, mit dem sie die Welt entdecken, ist für Gunther und Christine über die nächsten Jahre ihr Zuhause. Sie taufen den Jeep “Otto”. Auch wenn es zwischen ihnen nicht sofort funkt, verlieben sich Gunther und Christine auf ihren Reisen immer mehr ineinander. Kein Wunder, wenn man bedenkt, was sie alles erleben. Hier nur ein paar Auszüge aus ihren Abenteuern:

In Afrika werden sie von 27 Löwen umzingelt. Direkt vor der Motorhaube reißt das Rudel einen Büffel. Einen Tag lang müssen die beiden in dem Jeep ausharren, bis die Raubkatzen das Mahl verdaut haben und weiterziehen.

 

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Ein anderes Mal wird Gunther bei einem Nachmittagsschlaf in der Hängematte von einer Hyäne überrascht. Als sie eine Seifenschale zerbeißt, wacht Gunther von dem Knacken auf und bringt sich in Sicherheit.

 

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