Die Polizei warnt vor diesem Facebook-Trend, doch für die Mutter ist es zu spät. Die Fotos sind bereits überall.

Die Polizei warnt vor diesem Facebook-Trend, doch für die Mutter ist es zu spät. Die Fotos sind bereits überall.

 

Es ist ein schwüler Sommertag: In einem öffentlichen Freibad fotografiert eine Mutter ihre kleine Tochter mit dem Smartphone. Das Foto will sie auf Facebook teilen, als Beitrag zur sogenannten “Motherhood Challenge”, auf dt. “Mutterschafts-Herausforderung”, in der stolze Mütter Bilder von ihren Sprösslingen zur Schau stellen. Die Mutter nimmt die “Herausforderung” an und lädt das Bild von ihrer Tochter im Badeanzug hoch. Was sie damit anrichtet, hätte sie verhindern können, wenn sie auf diese Warnung gehört hätte.

 

 

Für diese Mutter kommt die Warnung zu spät: Ermittler finden das Foto ihrer Tochter auf einer dubiosen Seite mit kinderpornographischen Inhalten. Es scheint Menschen zu geben, die soziale Netzwerke gezielt nach Kinderfotos absuchen, um mit ihnen Handel zu treiben. Die Mutter hat es den Tätern leicht gemacht, denn die Fotos ihrer Tochter waren auf Facebook für alle sichtbar. So wird die “Mutterschafts-Challenge” zum Prüfstein für die Privatsphäre von Kindern im Netz.

Nicht nur in Deutschland – weltweit warnen Polizisten und Experten Eltern davor, Kinderfotos in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, und das aus 4 guten Gründen: