Diese Frau hat über Jahre tausende von Kindern in Särgen und Kisten versteckt, bis man sie erwischte. Der Grund wird dich zum weinen bringen.

Da die Überwachung im Warschauer Ghetto immer strikter wird, ist Irena schon bald gezwungen, kreativere Möglichkeiten zu finden, um die Kinder herauszuschmuggeln. Meistens versteckt sie die Kinder in Krankenwagen, die schwerkranke Patienten in andere Kliniken bringen, doch es dauert nicht lange, und auch diese Route ist versperrt. Dann beginnt Irena, die Kleinen in Säcken, Müllsäcken und sogar in Särgen zu verstecken.

Über 2.500 Kinder rettet Irena auf diese Weise. Um sie nach dem Krieg wiederfinden zu können, schreibt sie alle Namen auf und versteckt die Listen in Gläsern, die sie im Garten ihrer Nachbarn vergräbt. Jahrelang kommt ihr niemand auf die Schliche, bis Irena am 20. Oktober 1943 schließlich doch von der Gestapo verhaftet wird. Monatelang wird sie brutal gefoltert und verhört, doch sie bleibt stark und weigert sich, ihre Komplizen zu verraten. Schließlich wird sie zum Tode verurteilt und soll hingerichtet werden. Doch das Schicksal hat andere Pläne für die tapfere Krankenschwester. Kurz vor ihrer Hinrichtung schaffen es einige ihrer Anhänger, die Wachen zu bestechen und Irena somit zur Flucht zu verhelfen. Zwei Jahre lang lebt sie unter falschem Namen im Untergrund und hilft unermüdlich ihren Mitmenschen.