Diese Frau trinkt aus ihrer eigenen Brust. Warum sie das tat ist unglaublich.

Am 10. Mai 2015 nimmt sie an einem 20km-Rennen durch die Rimutaka-Berge teil. Ihr Ehemann Daniel und ihre beiden kleinen Kinder warten aufgeregt an der Ziellinie, doch Mama sollte diese niemals überqueren.

Youtube/World Network TV

Susan nimmt während ihres Laufes eine falsche Abzweigung und verliert dort die Orientierung. Der Wald scheint überall gleich auszusehen und die panisch suchende Mutter findet ihren Weg nicht mehr zurück. Sie hat sich hoffnungslos verirrt. Ihre Situation verschlechtert sich zusehends, denn Kälte und Regen machen der zierlichen kleinen Frau schnell zu schaffen. Sie hat nur ganz leichte Laufkleidung an und die äußeren Umstände nagen schnell an Körper und Geist.

Flickr/Jarle Refsnes

Die Nacht bricht herein und die Temperatur sinkt auf lebensgefährliches Niveau. Ohne eine Überlebensdecke friert Susan die ganze Nacht hindurch. Um sich wenigstens ein bisschen zu wärmen, gräbt sie sich mit nackten Händen ein Loch und legt sich hinein. Erde und Blätter dienen ihr als „Decke“, aber die Eiseskälte ist fast unerträglich.

Facebook(Lester Khoo

Plötzlich kommt ihr ein schrecklicher Gedanke: Sie wird da draußen im Wald ganz allein und hungrig sterben. Verzweiflung nimmt Susan fast den Verstand und sie sucht verbissen nach Möglichkeiten, am Leben zu bleiben. Da kommt ihr eine geniale Idee, denn eine Nahrungsquelle ist noch nicht versiegt: Da sie im Moment noch ihr Baby stillt, schafft sie es, ein bisschen von ihrer Muttermilch zu trinken, um sich zu stärken.

Am nächsten Tag versucht sie mit letzten Kräften in die Zivilisation zurückzukehren. Sie findet ein Flußufer und beschließt, dem Lauf zu folgen, nicht zuletzt weil sie so immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Verzweifelt, müde und mit letzten Kräften schleppt sie sich voran, Meter um Meter. Da hört sie plötzlich ein Geräusch.

Flickr/Catrin Austin