Ein 10-jähriger Junge ist in seinem Bett ertrunken. Und das kann leider jedem passieren.

Beim trockenen Ertrinken geschieht Folgendes: Oft sterben Kinder wie Erwachsene an einem Stimmritzenkrampf. Dieser ist ein Schutzmechanismus, der verhindern soll, dass Wasser in die Lunge gerät. Jedoch schränkt er die Fähigkeit zur Atmung stark ein. Der Stillstand der Atmung führt zu Panik und dann oft zu Bewusstlosigkeit. Während der Bewusstlosigkeit entspannt sich die Muskulatur wieder und die Atmung setzt ein. Aber bei 10 Prozent der Fälle kommt es zu einer anhaltenden Blockade der Atemwege.

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Ähnlich heimtückisch ist auch das Einatmen von kleinsten Wassermengen in die Lunge. Dem kleinen Kind geht es anfangs noch gut, denn es kann sprechen, laufen und ist oft noch ansprechbar. Doch die kleinen Wassermengen können zu Entzündungen in der Lunge führen, zu Ödemen oder zu Störungen des Gasaustausches. Innerhalb von kürzester Zeit, oft nur Stunden kann dieser Sauerstoffmangel zum Tod führen.

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