Er sagt kein Wort, sondern zieht seine Tochter einfach davon. Aber alle um ihn herum jubeln.

Die Eltern nehmen die Schreckensnachricht gefasst auf und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Aber es erwies sich als schwierig herauszufinden, was denn das Beste für Maddy ist. Die Kleine reagierte kaum auf ihre Eltern, lächelte nicht und sagte nichts. Sie schien vollkommen gefangen in ihrem kleinen Körper zu sein.

In ihrer verzweifeltsten Stunde half ihnen ein Freund der Familie auf die Sprünge: Dieser Mann war begeisterter Jogger und so schlug er vor, Maddy einmal in ihrem Kinderwagen zum Joggen mitzunehmen. Die Eltern stimmten zu und etwas Unglaubliches geschah: Maddy, die sich nie gerührt hatte, kam von ihrem Ausflug zurück und quiekte und juchzte. Ihr ganzer Körper vibrierte.

Facebook/Team Maddy

Ab da wusste ihr Vater, was er zu tun hatte: Er hörte mit dem Rauchen auf und reduzierte zwei Schachteln pro Tag auf Null, um mit Maddy joggen zu gehen. Es war das erste Mal, dass Maddy sich über etwas freute und tatsächlich eine Reaktion auf ihre Umwelt zeigte. Bei seinem ersten Versuch brach Rick nach einem Kilometer fast vollständig zusammen. Aber er gab nicht auf, denn er wollte mit seiner Tochter unbedingt Zeit draußen verbringen, wenn es ihr so sehr gefallen hatte. Nach und nach gewann er an Kondition und wollte an seinem ersten 2000-m-Rennen teilnehmen. Doch die Veranstalter wollten Rick und Maddy anfangs nicht dabei haben, denn sie befürchteten, aus den beiden würde eine Freakshow werden.

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