Er stirbt mit 12 Jahren und wacht mit 19 in einem Krankenhaus auf. Seine Mutter wünschte, er wäre tot.

Die Eltern sind verzweifelt, vor allem, da ihnen gesagt wird, dass es für Martin keine Hoffnung gäbe. Er wäre beinahe tot, seine Persönlichkeit und alles was ihn ausmache, verloren. Das einzige, was sie noch hätten, wäre sein leerer Körper.

Sie nehmen ihren Sohn nachhause und pflegen ihn aufopfernd. Martins Vater steht nachts alle 2 Stunden auf, um seinen Sohn zu drehen, damit er sich nicht wund liegt. Den Tag über verbringt er in einem Pflegeheim. Sie wollten warten, bis er stirbt, sagen die Ärzte, denn das sei das Beste.

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Aber was keiner ahnt: Martin stirbt nicht, sein Körper ist auch nicht leer und er ist auch nicht abwesend. Ganz im Gegenteil: Er erwacht nach 2 Jahren aus einer Art Schlaf und beginnt, seine Umgebung wahrzunehmen. Und schließlich bekommt er wieder alles um sich herum mit. Leider merkt das niemand, denn körperlich kann er sich nicht regen.

Der Wendepunkt kommt, als seine Mutter zu ihm sagt: „Ich hoffe, du stirbst.“

Diese Bemerkung, so schlimm sie auch für Martin ist, ändert alles. Er erkennt, dass er seine negativen Gedanken loswerden und positiv denken muss. Er muss Kontrolle über seinen Körper und sein Leben zurück erlangen. Auch für seine Mutter, die er gut verstehen kann, denn sie ahnt ja nicht, dass er vollkommen anwesend ist. Sie sieht nur ihren halbtoten Sohn im Bett liegen.

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