Essen Sie gerne Aldi-Brot? Dann schauen Sie lieber mal genau in Ihre Brottüte…

Einige Verbraucher drohten einen spontanen Boykott an, der alle Filialen der Discounter-Kette betreffen würde. Manch Skeptiker bezweifelte die Echtheit der Fotos. Andere fragten nach dem Zustand des Nagers, der sich in der Verpackung kaum bewegen konnte. Odell berichtete, dass es der gefangenen Maus gut ginge. Claire, seine schwangere Frau, hat diesen Vorfall nicht so gut verkraftet, sie hatte direkten Kontakt mit dem erstaunlichen Fund und war sehr schockiert über das „Mäusebrot“. Bei Mäusebissen oder Kontakt mit Mäusen ist zwar keine Tollwutimpfung nötig, aber jedes Wildtier kann Krankheiten übertragen und Wund-Entzündungen hervorrufen. Man bedenke: die Frau trug ein ungeborenes Kind im Bauch – viele Frauen sind dann sehr empfindlich! Daher ginge es ihr auch schlecht, deutete Odell über Twitter an.

Angeknabbert: Die Maus hatte sich bei ihrem Ausflug schon am leckeren Brot bedient!

   

Dem Boulevardblatt Daily Mail versprach Aldi baldige Aufklärung über den Vorfall. Der Discounter stehe bereits in Kontakt mit der Familie, um den Fall aufzuklären, sagte ein Sprecher. Mittlerweile scheint Aldi den Familienvater besänftigt zu haben. Der Tweet mit den Ekelfotos und weitere Kommentare, in denen sich Odell über seinen Fund erregte, wurden gelöscht.

Die Frage, wie die Maus in die Tüte gelangte, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Warum der Nager den Aufenthalt in der engen Brottüte überlebte, ist ebenfalls unklar. Dafür trägt der Vorfall zum negativen Image der Supermärkte bei. Schließlich war der britische Ableger von Aldi bereits im Februar 2013 in die Schlagzeilen geraten, weil Tiefkühllasagne und Fertigbolognese aus Pferdefleisch bestanden.

Hoffentlich war es nur ein Einzelfall. Schauen Sie bei Ihrem nächsten Brot-Einkauf besser zweimal hin. Sicher ist sicher…