„Ich verlor die Hälfte meines Gewichts und habe es gehasst!“

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Das ist Andie Mitchell. Auf dem rechten Bild sieht man sie bevor sie die Hälfte ihres Gewichts abnahm. Über ihre körperliche und seelische Reise zu ihrem Traumgewicht hat Andie ein Buch mit dem Namen „It was me all along“ (Ich war es die ganze Zeit) geschrieben. Das dicke kleine Mädchen in mir wird wohl immer bei mir sein, so Andie. Die junge Frau sagt sie habe die 160 Kilo-Figur von ihrem Vater geerbt zusammen mit seinen schlechten Essgewohnheiten. Dazu kam, dass Andies Mutter aus ärmlichen Verhältnissen stammt und ihre Familie mit Liebe überschüttete, indem sie „Berge an Essen“ kochte. Als Andie ein Teenager war, waren die im Handel erhältlichen Kleidergrößen bereits viel zu klein für sie. Für ihren ersten Schulball musste Andie eine Schneiderin engagieren, um ein Ballkleid nähen zu lassen.

#1 Mit nur 40 Jahren verstarb Andies Vater an einem Schlaganfall. Die damals 12-jährige Andie nahm in jenem Jahr 12 Kilo zu. Ihr Arzt warnte sie, wenn sie weiterhin zunehmen würde, dann würde sie mit 25 Jahren über 130 Kilo wiegen. Andie machte Diäten, doch sie hielt diese nicht durch. Mit 20 Jahren wog Andie 121 Kilo und fürchtete sich 21 zu werden ohne sich jemals wohl in ihrem Körper gefühlt zu haben. Da begann sie ein Tagebuch über ihre Mahlzeiten zu führen in dem sie gewissenhaft die zu sich genommenen Kalorien notierte. 63 Kilo war ihr Ziel.

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#2 Aus einem Magazin lernte sie das Mantra: „Kannst du es heute schaffen? Kommst du durch den Tag ohne einen Fressexzess?“ Andie ging nur noch zu Fuß und aß drei Mahlzeiten am Tag ohne zwischendurch zu snacken. Mit der Umstellung ihres Essverhaltens und strengem Sport verlor Andie 30 Pfund in einem Sommer. Sie kämpfte gegen ihre extreme Zuckersucht an, durch die sie nachts mit „schwitzigen Händen“ aufwachte und ihr Körper sich vor Unbehagen krümmte.

 

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