SIE HAT IHREN MANN BETROGEN UND EINEN ANHALTER ÜBERFAHREN, ABER ES KAM NOCH VIEL SCHLIMMER! Was ist wirklich passiert?

Der Anhalter mit der gelben Regenjacke – Danke für´s Mitnehmen!

 

Als sie die Augen öffnete blickte sie erschrocken auf die Uhr. 20 min nach 22 Uhr. Sie schüttelte den Mann wach, der neben ihr im Bett lag und beschimpfte ihn. „Du solltest mich doch wach halten!“ fluchte die Dame. Er hat es einfach zugelassen, dass sie bei ihm eingeschlafen ist. Dann warf sie ihm ein paar Geldscheine zu, bedankte sich für den schönen Abend, zog sich die Kleider an und rannte aus dem Haus. 22:34 Uhr. Endlich saß sie im Wagen. Sie wusste, sie müsse sich beeilen, denn in weniger als einer halben Stunde würde ihr Mann nach Hause kommen.

Da sie es sehr eilig hatte, achtete sie kaum auf den Verkehr, geschweige denn hielt sie sich an das Tempolimit. Und plötzlich geschah was passieren musste. In einem Augenblick der Unachtsamkeit, sie zündete sich gerade eine Zigarette an… Sie kam von der Fahrbahn ab und rollte über den Seitenstreifen. Ein ohrenbetäubenden Knall ließ sie aufschrecken. Zu spät erkannte sie den Anhalter der dort amStraßenrand stand und überfuhr ihn.

Erschrocken blickte sie in den Rückspiegel und sah dort den Anhalter, der eine gelbe Regenjacke und ein Schild aus Pappe auf dem die Buchstaben „D O V E R“standen bei sich trug. Er lag regungslos auf dem Seitenstreifen. Sie war wie gelähmt. Voller Panik, als sie die Scheinwerfer eines herannahenden Fahrzeugs erblickte, trat sie auf das Gaspedal und fuhr weiter, ohne sich nach dem Anhalter zu erkundigen.

Es war mittlerweile schon 5 Minuten vor 11 und ihr war bewusst, dass sie es nicht mehr rechtzeitig nach Hause schaffen würde. Also schaltete sie einen Gang runter und überlegte was sie ihrem Mann erzählen konnte wo sie gewesen war. Unmöglich konnte sie ihm erzählen, dass sie einen männliche Prostituierten besuchte und bei diesem auch noch eingeschlafen war. In Gedanken verloren fuhr sie weiter bis die Straße eine scharfe Rechtskurve machte. Sie erstarrte vor Schreck, bremste ab und blieb stehen. Nur wenige Meter vor ihr stand ein Anhalter der nun langsam und humpelnd auf sie zukam. Er trug eine gelbe Regenjacke und in seinen Händen ein Pappschild auf dem DOVER stand. Blut floss über sein Gesicht. „Danke für´s Mitnehmen“ sagte er, als er neben ihrem Fahrzeug stand und die Beifahrertür öffnete. Panisch drückte sie wieder auf das Gas und fuhr den Anhalter erneut an, der danach wieder regungslos auf der Straße lag.

Mittlerweile war es schon 10 nach 11. Sie bog links in eine Seitenstraße um kurz durchzuatmen. Es waren nur noch 5 Minuten bis Zuhause. In näherer Entfernung konnte sie etwas auf der Strasse stehen sehen. Als sie näher herankam erkannte sie den Anhalter, der ihr am heutigen Abend schon 2 mal begegnet war. Sie machte eine Vollbremsung. „Danke für´s Mitnehmen“ rief dieser ihr erneut zu. Er sah zum fürchten aus. Sein Gesicht war schon schwarz und überall war Blut. Die weißen Zähne des gebrochenen Unterkiefers blitzten hell hervor. Sie wurde hysterisch und schrie. Wieder trat sie auf das Gaspedal und überfuhr den Anhalter erneut. Dieser klammerte sich nun an die Motorhaube und wiederholte immer und immer wieder den Satz: „Danke für´s Mitnehmen“. Voller Wucht und Ekel fuhr sie nun frontal gegen einen Baum und zerquetschte den Anhalter. Gleich darauf wurde sie Ohnmächtig.

Als sie wieder zu sich kam war es kurz nach Mitternacht. Die Scheinwerfer warfen ein schwaches Licht an den Baum. Doch sie konnte nichts erkennen und fand keinen Anhalter vor. War alles nur ein böser Traum? Hatte sie einen Unfall und war lange bewusstlos und hatte daher diese schrecklichen Albträume?