Sie hatte ein komisches Gefühl bei ihrer Patientin. Als sie die Namen austauschen, sind beide geschockt.

Sie hatte ein komisches Gefühl bei ihrer Patientin. Als sie die Namen austauschen, sind beide geschockt.

 

Das was für alle Eltern ein Alptraum wäre, war für die Familie der heute 30-jährigen Nicole Krahn bitterer Alltag. Täglich musste sie als Kleinkind ins Krankenhaus, weil sie mit verdrehten Därmen geboren wurde, die die Blutzirkulation im Körper störten. Große Teile ihres Dünndarms müssen daher entfernt werden. Deswegen muss sie in ihren ersten Lebensjahren intravenös ernährt werden.

Facebook/Nicole Krahn

In dieser schweren Zeit wird sie von der erfahrenen und liebevollen Krankenschwester Lynn Bartos begleitet. „Lynn ist so süß und freundlich zu Nicole. Nicole kennt sie und vertraut ihr bedingungslos“, sagte ihre Mutter über diese Zeit, über die 1988 ein großer Artikel in einem Magazin veröffentlich wurde. Von ihrer Krankenschwester bekommt sie sogar den süßen Spitznamen Nini. So nennt sich die kleine Nicole, die noch nicht richtig sprechen kann, selber.

Doch als Nicole endlich feste Nahrung zu sich nehmen kann und das dringend nötige Gewicht zunimmt, werden die Besuche im Krankenhaus immer seltener. „Früher oder später wird es Nicole richtig gut gehen und wir müssen uns voneinander verabschieden“, sagte Lynn damals. So kommt es auch, doch Lynn vergisst Nini niemals.

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