Weil ein 5-jähriger langsam blutet, stellt sich der Gorilla seiner Familie entgegen. Berührend und unfassbar zugleich.

Weil ein 5-jähriger langsam blutet, stellt sich der Gorilla seiner Familie entgegen. Berührend und unfassbar zugleich.

 

An diesen Tag im Jahr 1985 wird sich der heute 34-jährige Levan Merrit aus Billingshurst (England) immer erinnern. Damals hat er mit seiner Familie einen Ausflug in den Zoo unternommen. Er, sein Vater, seine Mutter und zwei Brüder haben sich die Tiere im nahen Jersey Zoo angesehen. Das Reptilien-Haus und das Mäuse-Häuschen hat den drei Jungs besonders gefallen, aber an was sich sich immer erinnern werden, ist das Gehege mit den Gorillas. Denn die Tiere sind riesig, besonders im Vergleich zu kleinen Jungen, die sich über Absperrung beugen.

Der 5-jährige Levan ist besonders „mutig“, als er sich über das Gehege beugt, um genau zu sehen, was die riesigen Affen da unten anstellen – und dann geschieht der größte Alptraum für Eltern, Besucher und auch für den Zoo: Levan verliert das Gleichgewicht, fällt sechs Meter in die Tiefe und schlägt hart mit seinem Schädel auf.

Youtube/karenjohnstonuk

Der kleine Kinderkörper bleibt leblos liegen, während Levans Familie oben verzweifelt um Hilfe schreit. Die Schreie werden lauter, besonders als sich der größte Gorilla der Gruppe, der über 2 Meter große und fast 120 Kilo schwere Jambo, dem Jungen nähert. Er wirft den schreienden Menschen über sich einen kurzen Blick zu, streckt seine riesige Pranke aus …

Youtube/karenjohnstonuk